Über mich …

In den Coachingsitzungen zur beruflichen Orientierung fragen mich Klienten oftmals: Wie verlief eigentlich Ihr Berufsweg Frau Landschof? Meine Geschichte beruhigt viele Menschen und ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Sie erkennen, dass Talententwicklung nicht immer gradlinig verläuft, sondern das Ergebnis von Versuch und Irrtum sein kann. Gerne erzähle ich aus diesem Grund ein wenig mehr von meinem persönlichen und beruflichen Weg.

„Man muss immer wieder das Unmögliche versuchen, damit das Mögliche geschieht.“

— Herman Hesse

Das bin ich!

Geboren im Saarland habe ich, gut 25 Jahre später, nach zahlreichen Zwischenstationen in Nordrhein-West­fahlen und Nieder­sachsen, in Hamburg meine Heimat gefunden. Seit über drei Jahrzehnten lebe ich jetzt mit meinem Mann im hohen Norden. Als bekennende Hanseatin begleite ich meine Kunden mit Verläss­lichkeit, Fairness und einem Hang zum Wagemut. Durch Auszeiten am Wasser, zwischen den Zeilen deut­scher Literatur und beim Sport tanke ich meine Energiefässer immer wieder auf.

Meine Mutter pflegte immer zu sagen, dass ich mich selten mit dem begnügen würde, was möglich sei. Schon als Kind initiierte ich laufend neue „Projekte“ und setzte meine Ideen um. Heute verstehe ich, selbst Mutter von zwei erwachsenen Kindern, die damalige Sehnsucht meiner Mutter nach Ruhe und Beständigkeit.


Latente Talente

Die Idee, Menschen und Organisationen sicher durch Umbruch und Veränderung zu begleiten, entstand lange Zeit zuvor, bevor ich sie mit dem Berater­werk Hamburg in die Tat umsetzte. Mit meinem Lieblingsthema „Latente Talente“ ist auch meine eigene Geschichte verbunden. In einer 8- köpfigen Arbeiterfamilie groß geworden hatte ich das Glück, zur rechten Zeit, den rechten Leuten, mit den richtigen Worten begegnet zu sein. Ich erlaubte mir immer wieder, auch mit deren Unterstützung, meine Komfort­zone zu verlassen.

 Ich arbeitete nach erfolgter Ausbildung als Erzieherin in der Elementarpädagogik und war ich mit dieser Situation nicht ganz zufrieden. Ich jobbte zwischenzeitlich hier und dort, kellnerte, modelte und wartete so lange, bis der Leidensdruck hoch genug war und wagte einen Neustart. Mit Mut, Zuversicht und Lust am Lernen ausgestattet, holte ich mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach.


Schwerpunkt Humanistische Psychologie

Ich folgte dem Ruf der Hansestadt Hamburg und begann ein Lehramtsstudium mit den Fächern Soziologie und Sport. Es dauerte nur kurze Zeit, bis ich wechselte und im Studium der Pädagogik und Psychologie meine Heimat fand. Du siehst also: Talentsuche verlief auch bei mir nicht gradlinig, sondern war mit Versuch-und-Irrtum-Prozessen verbunden. Ach ja, Türkisch als Wahlfachversuch war auch noch dabei. Im Studium faszinierten mich die besonders die Logotherapie von Viktor Frankel und die Gestalttherapie von Fritz Perls. Sie prägten mein Handeln nachhaltig. Erfrischend waren die rappelvollen Vorlesungen von Friedemann Schulz von Thun und bewegend die Seminare von Reinhard Tausch. Stolz beendete ich mein Studium mit Examensprüfungen zum Thema Beratung bei Inghard Langer und Foccussing bei Angelika Wagner. Viele Jahre später entdeckte ich für mich das Psychodrama, das  meine Arbeit in Gruppen oder in Einzelsitzungen bereicherte. In den letzten Jahren zog es mich zu den körperorientierten Verfahren, und ich fand in der ‚Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie‘ (PEP) von Dr. Michael Bohne, eine wunderbare Methode, die die Selbstwirksamkeit des Menschen aktiviert.


Berufliche (Neu-)Orientierung

In den letzten beiden Jahrzehnten führte mein beruflicher Weg mich durch unterschiedliche Felder der beruflichen Fort- und Weiterbildung. Stets hatte ich mit Menschen zu tun, die sich zwischen Abschied, Aufbruch und Neubeginn bewegten und dabei auf der Suche nach einer erfüllenden beruflichen Tätigkeit waren.


Ausbildung in Transaktionsanalyse

Als ich im Jahre 1998 die Transaktionsanalyse kennen lernte, veränderte sich meine Lebens- und Arbeitsweise grundlegend. Was für eine unkonventionelle und humorvolle und dennoch tiefgründige Theorie. Das war meins! Ich begann im selben Jahr die Ausbildung in Transaktionsanalyse und in Supervision und bin bis heute dabeigeblieben. Seitdem habe ich in mehr als 25.000 Anliegen, in mehreren Tausend Seminaren und mit unzähligen Ausbildungsteilnehmer:innen, die faszinierende und erstaunlich wirksame Arbeit durchführen können.

In den Jahren 2000 bis 2010 nahm ich wechselnde Lehraufträge und Gastdozenturen, unter anderem an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, an. Als Supervisorin begleitete ich an der Uni Sozialpädagog:innen in ihrer  Ausbildung. Über 10 Jahre war ich u.a. als Lehrkraft für pädagogische Psychologie in Weiterbildungen für Erzieher:innen, und Leitungskräfte im Einsatz. Das waren freudvolle und auch lehrreiche Jahre. Meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit „beruflichen Schwebeprozessen, sich unsicher zu fühlen, nicht zu wissen, wohin der Weg einen führt, nicht mehr an sich und sein Können zu glauben, halfen mir enorm, zu verstehen, wie man den Glauben an seine eigenen Fähigkeiten verlieren und wiedergewinnen kann.


Schwerpunkt Talent- und Persönlichkeitsentwicklung

Im Jahr 2012 erfüllte ich mir einen Traum und gründete das Beraterwerk Hamburg. Ein großer Schritt mit 50? Da schrillen bei vielen die Alarmglocken. Doch es gibt immer gute Gründe, die einen Jobwechsel in späten Berufsjahren notwendig machen. Ich bezog wagemutig, mit vielen Ideen, meine Institutsräume im schönen Stadtteil Hamburg/Rotherbaum. Seitdem biete ich Kolleginnen, für ihre Arbeit als Coach, Beraterinnen, Heilpraktikerinnen und Therapeutinnen, meine wunderbaren Jugendstilräume an. Nur zu gut erinnere ich mich an meine eigenen Wanderjahre, in denen ich auf der ständigen Suche nach schönen Arbeitsräumen war. Heute erfreue ich mich daran, nicht allein, sondern eingebettet in Beziehungen und in eine Gemeinschaft, arbeiten zu können.


Meine Arbeitsschwerpunkte habe ich in den letzten Jahren vertieft. Das Coachingangebot zur beruflichen (Neu-) Orientierung, die Weiterbildungen in Transaktionsanalyse und das Coaching für Leitungskräfte aus Gesundheits- und Sozialberufen, sind nach wie vor meine Herzensthemen.

Meine ungebrochene Leidenschaft für Talententwicklung und die Transaktionsanalyse, drückte ich 2018 mit der Veröffentlichung meines Buches: „Das bin ich!? Verborgene Talente entdecken und Veränderungen gestalten.“ aus. Weitere Veröffentlichungen u.a. in der Zeitschrift Psychologie heute, Der Welt und Radiointerviews zur Persönlichkeits- und Potenzialentwicklung folgten.

Mit Gestal­tungs­kraft und Zuver­sicht ausgestattet, dass es sich lohnt, das Unmögliche aus­zupro­bieren, wechselte ich früh und mehrmals im Leben die Spur. Jede Ver­ände­rung rüttelte an Routinen, sorgte für Unruhe und Anspan­nung und war am Ende stets ein Gewinn.

Es ist mir bis heute ein natürliches Verlangen, Visionen zu entwerfen und Möglich­keiten zu schaffen, um diese in die Realität zu überführen.

Für mich selbst und gerne mit dir und für dich!

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