Wenn der Ahnenrucksack mitentscheidet

Warum alte Überlebensstrategien uns festhalten und was sich lösen darf, wenn wir wirklich neu losgehen wollen.

 

Wir alle tragen eigene, fremde, ausgesprochene oder verschwiegene Geschichten in uns. Manche begleiten uns wie ein innerer Kompass, andere wirken eher wie eine heimliche Bremse. Sie tauchen beispielsweise dann auf, wenn wir uns zeigen wollen, wenn wir größer denken möchten oder wenn eine berufliche oder persönliche Neujustierung ansteht. Dann meldet sich plötzlich etwas in uns, das mahnt oder uns zurückhält.

Aus der Sicht der Transaktionsanalyse ist das oft ein Hinweis auf alte Skriptmuster, auf frühe Überlebensentscheidungen und manchmal auch auf das, was Fanita English (2001) als Episkript beschrieben hat. Gemeint ist damit eine Weitergabe von unbearbeiteten seelischen Lasten, von Ängsten, Verboten und unverdauten Erfahrungen über Generationen hinweg. In der Sprache der Transaktionsanalyse werden solche Botschaften mitunter wie „heiße Kartoffeln“ weitergereicht, wenn das, was eine Generation innerlich nicht bewältigen konnte, in der nächsten erneut wirksam wird. Gleichzeitig versteht die Transaktionsanalyse Skriptentscheidungen als frühe, damals sinnvolle Anpassungen an Bindung, Schutz und psychisches Überleben. Sie waren klug für damals, aber oft zu eng für das heutige Leben.

Ich nenne das gern den Ahnenrucksack. Nicht, um Menschen auf ihre Herkunft zu reduzieren, sondern um sichtbar zu machen, dass wir nie nur aus uns selbst heraus leben. Wir wachsen in Atmosphären auf, in Erzählungen, Loyalitäten, Blicken, Erwartungen und unausgesprochenen Familienverträgen. Wer in einem System groß wird, in dem Sicherheit wichtiger war als Entfaltung, in der Anpassung wichtiger war als Eigen-Sinn oder in dem Schuld, Entbehrung, Verlust und Angst nie wirklich verarbeitet wurden, der übernimmt oft mehr als bloße Erinnerungen. Er übernimmt Haltungen zum Leben. Ansichten über Erfolg, Sichtbarkeit, Nähe, zu Geld, zu Risiko, zu Leistung und zu sich selbst. Genau hier berührt der Gedanke des transgenerationalen Skripts die heutige Identitätsarbeit. Auch Gloria Noriega (2010) beschreibt in der Transaktionsanalyse, dass über Generationen unbewusste Muster und Narrative weiterwirken können, selbst dann, wenn direkte Begegnungen mit den betreffenden Vorfahren gar nicht stattgefunden haben.

Wichtig ist mir dabei die wissenschaftliche Sorgfalt und ein differenzierter Blick. Die Forschung zur transgenerationalen Weitergabe belegt die psychologischen und relationalen Wege. Wir haben es nicht mit Magie zu tun, sondern mit einem Zusammenspiel aus Beziehungserfahrungen, inneren Arbeitsmodellen, Körperreaktionen, Erzähltraditionen, soziale Erinnerung und oft sehr alten Schutzprogrammen. Und hier wird es für viele Menschen existenziell. Denn alte Überlebensstrategien tarnen sich im Erwachsenenleben häufig als Charakter. Dann heißt es plötzlich: Ich bin eben perfektionistisch. Ich bin halt zu empfindlich. Ich brauche eben viel Sicherheit. Ich kann mich nicht gut zeigen. Ich bin nicht gemacht für Führung. Doch genau genommen handelt es sich oft nicht um den eigenen Wesenskern, sondern um gelernte Selbstregulation unter alten Bedingungen. Was heute wie Zögern, Überanpassung, Selbstabwertung oder ständiges inneres in Alarm-Sein erscheint, war früher möglicherweise einmal eine intelligente Antwort auf familiäre Erwartungen.

Gerade deshalb geht es nicht darum, zum Opfer der eigenen Geschichte zu werden. Es geht auch nicht darum, die Familie zu beschuldigen. Die Forschung zu Familiennarrativen zeigt, dass das Wissen um die eigene Familiengeschichte nicht nur belasten, sondern auch stabilisieren kann, sofern diese Geschichten verstehbar, zusammenhängend und emotional integrierbar werden. Entscheidend ist also nicht nur, welche Geschichten wir geerbt haben, sondern auch, wie wir sie heute erzählen, deuten und innerlich verarbeiten.

Die Transaktionsanalyse stellt dafür ausgesprochen hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung. Ein erster Schritt ist die Skriptaufklärung. Welche Botschaften habe ich früh aufgenommen? Welche Verbote, Antreiber oder Loyalitäten wirken in mir bis heute? Wo habe ich gelernt, dass Liebe an Leistung gebunden ist, dass Sicherheit wichtiger ist als Freiheit oder dass ich mich lieber klein halte, um nicht anzuecken? Solche Muster lassen sich über die Skriptmatrix, über wiederkehrende Beziehungserfahrungen und über die Analyse innerer Sätze sichtbar machen. Die Transaktionsanalyse geht davon aus, dass Menschen auf der Grundlage früher Botschaften Entscheidungen treffen, die damals Schutz versprachen, später aber Autonomie einschränken.

Ein zweiter Schritt ist die Dekontamination des Erwachsenen-Ichs. Das klingt technisch, ist aber hoch praktisch. Gemeint ist die Fähigkeit, das eigene heutige Denken von alten Vorurteilen, Ängsten und übernommenen „Stimmen im Kopf“ zu unterscheiden. Der integrierende Erwachsene prüft die Wirklichkeit. Er fragt nicht nur: Was fühle ich gerade? Sondern auch: Was ist heute tatsächlich wahr? Was stammt aus meiner Gegenwart und was ist ein altes Echo? Diese Enttrübung ist ein zentraler Prozess, damit der Erwachsene nicht ungeprüft altes Elternmaterial oder kindliche Befürchtungen für real hält. Für die Praxis heißt das: nicht jeder innere Alarm ist Wahrheit, nicht jede Hemmung ein guter Ratgeber.

Der dritte Schritt ist die Neuentscheidung. Wenn ich erkenne, dass ein Muster einmal klug war, heute aber nicht mehr dient, kann ich ihm würdig danken und zugleich eine neue innere Erlaubnis entwickeln. Zum Beispiel: Ich darf sichtbar sein, ohne illoyal zu werden. Ich darf erfolgreich sein, ohne jemanden zu verraten. Ich darf Grenzen setzen, ohne die Beziehung zu verlieren. Ich darf mich entwickeln, auch wenn frühere Generationen dazu kaum Spielraum hatten. In der Sprache der Transaktionsanalyse ist das ein Weg zurück in mehr Autonomie. Nicht gegen die Herkunft, sondern in bewussterer Beziehung zu ihr.

Und schließlich braucht jede nachhaltige Veränderung eine gesunde Selbstregulierung. Wer alte Überlebensstrategien löst, braucht etwas, das an ihre Stelle treten kann. Sonst entsteht nur Leere. Gesunde Selbstregulierung bedeutet, den eigenen inneren Zustand wahrzunehmen, Affekte besser zu halten, Selbstfürsorge zu stärken, innere Beruhigung nicht mehr nur über Kontrolle oder Rückzug zu organisieren und sich selbst verlässlicher zu begleiten. In der Transaktionsanalyse heißt das auch, den fürsorglichen inneren Elternanteil zu stärken und den kritischen inneren Kommentator nicht länger das ganze System führen zu lassen. Alte Antreiber verlieren an Macht, wenn wir lernen, uns realistisch zu prüfen, freundlich zu begrenzen und innerlich in Beziehung zu bleiben.

Ein Impuls für dich

Nimm dir einen Satz Zeit und vervollständige schriftlich diesen Anfang:

In meiner Familie war es sicherer, wenn ich …

Schreibe dann darunter:

Heute kostet mich diese alte Sicherheit möglicherweise …

Und schließlich:

Eine neue, erwachsene Erlaubnis für mein heutiges Leben könnte sein …

Der Ahnenrucksack darf gewürdigt werden, ohne dass wir ihn weiter ungeprüft tragen. Und das Episkript verliert dort an Macht, wo Menschen anfangen, ihre inneren Verträge zu erkennen, ihre übernommenen Ängste zu prüfen und sich eine neue Form von Freiheit zu erlauben.

Wenn du dies gemeinsam in einer kleinen und geschützten Gruppe tun willst, lade ich dich herzlich zum jährlichen Skriptseminar ein:
Hier geht es zum TA-Skriptseminar im Beraterwerk Hamburg.

 

Blog-Quellen:

  • English, F. (2001): Transaktionsanalyse: Gefühle und Ersatzgefühle in Beziehungen. Iskopress, Salzhausen.
  • Noriega, G. (2010): The Transgenerational Script of Transactional Analysis. Transactional Analysis Journal 40(3-4):196-204  DOI:10.1177/036215371004000304

Stabil bleiben, wenn sich die Welt permanent dreht

Stabil bleiben, wenn sich die Welt permanent dreht

Über Neuanfänge, Wissensflut und die Kunst, in Übergängen handlungsfähig zu bleiben

Neuanfänge haben eigentlich einen guten Ruf. Sie klingen nach frischer Luft, nach Aufbruch, nach „jetzt wird alles anders“. Im Wörterbuch steht sinngemäß genau das: ein erneuter Beginn, etwas von vorn starten. Ordnung. Neustruktur. Neustart.

Und dann kommt das echte Leben.

Denn ein Neuanfang ist selten ordentlich. Zumindest verlief er bei mir nicht so. Er ist oft ein Gemisch aus Hoffnung und Überforderung, aus Lust auf Entwicklung und dem heimlichen Wunsch, es möge bitte einmal kurz nichts passieren. Viele Menschen sind nicht gegen Veränderung. Sie sind nur gegen zu viel Veränderung gleichzeitig. Und gegen das Gefühl, dass sie nicht mehr selbst entscheiden, was sie lernen, können, wissen müssen, sondern dass das Lernen sie jagt.

Ich beobachte seit Jahren ein Phänomen, das kaum jemand offen ausspricht: Immer wieder neu anfangen ist auch anstrengend. Es kostet Energie, Identität, Orientierung. Und es bringt eine Frage nach vorn, die im Alltag gerne überdeckt wird.

Wie bleibe ich stabil, ohne starr zu werden?

Hermann Hesse hat diesen berühmten Satz geprägt. „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Der Satz tröstet, weil er Hoffnung verspricht. Gleichzeitig lohnt sich eine erwachsene Ergänzung: Der Zauber ist real. Und die Erschöpfung auch.

Wir leben zwischen „nicht mehr“ und „noch nicht“.

Viele Neuanfänge beginnen nicht nur mit einem Startschuss, sondern auch mit einem inneren Kippen. Etwas passt nicht mehr. Eine Rolle fühlt sich eng an. Ein Tempo wird zu hoch. Eine Logik, die früher funktioniert hat, trägt plötzlich nicht mehr.

Ich nenne diesen Zustand gern eine schwebende Zeitzone. Sie liegt zwischen dem, was innerlich schon nicht mehr stimmt, und dem, was äußerlich noch nicht begonnen hat. Du weißt, dass du etwas verabschiedest. Du weißt aber noch nicht, wie dein „Danach“ wirklich aussieht.

Und genau diese Zwischenzeit macht müde. Nicht nur wegen der Unklarheit, sondern wegen der fehlenden Struktur. Übergänge sind strukturell dünn. Sie bieten wenig Halt für Entscheidungen, Routinen, Selbstbild.

Warum Übergänge so schnell Alarm auslösen

Wenn viele Dinge gleichzeitig in Bewegung geraten, reagiert unser System irgendwann nicht mehr mit Neugier, sondern mit Alarm. Biologisch passiert dann etwas sehr Konkretes: Dein Nervensystem prüft im Hintergrund fortlaufend, ob die Lage sicher ist oder nicht. Sobald Veränderungen sich häufen, Unvorhersehbarkeit steigt oder du innerlich keinen festen Boden mehr spürst, schaltet das System von Exploration auf Schutz. Das ist ein archaisches Sicherheitsprogramm.

Im Alarmmodus übernehmen Stresssysteme die Führung. Das autonome Nervensystem fährt hoch, Stresshormone werden vermehrt ausgeschüttet und deine Aufmerksamkeit verengt sich. Du wirst schneller, wacher und reaktiver. Das ist kurzfristig hilfreich, weil es in Gefahr handlungsfähig macht. Langfristig wird es jedoch teuer.

Denn dauerhafte Neuanfänge bedeuten für das Gehirn, sich dauernd neu zu sortieren, dauernd neu zu bewerten, dauernd neu zu entscheiden. Und genau das kostet enorme Energie. Das kognitive System arbeitet im Hintergrund wie eine ständig laufende „Update-Schleife“. Es gibt weniger Kapazität für Kreativität, Weitblick und Gelassenheit, weil das System permanent damit beschäftigt ist, die Komplexität zu reduzieren und Kontrolle zurückzugewinnen.

Psychologisch zeigt sich das oft so:

  • Das Denken wird entweder kreisend („Was, wenn…?“) oder hart fokussiert („Ich muss das jetzt lösen.“).
  • Das Gefühlsspektrum verengt sich und die Reizbarkeit nimmt zu.
  • Entscheidungen werden schwerer, aufgrund der Erschöpfung durch Daueranpassung.
  • Und nicht selten entsteht Entfremdung von sich selbst, weil man ständig reagiert, statt gestaltet.

Neurobiologisch heißt das, dass unser System nicht nur Reize und Entwicklung braucht, sondern auch Regeneration. Pausen sind eine Voraussetzung dafür, dass Erlebtes verarbeitet werden kann. Erst in Phasen von Ruhe kann das Gehirn Eindrücke integrieren, Wichtiges von Unwichtigem trennen, und wieder in einen Zustand zurückfinden, in dem Neugier und Lust auf Neues überhaupt möglich sind.

Wenn dauernd etwas „neu“ ist, reagiert unser System nicht nur mental, sondern sehr grundsätzlich. Die Transaktionsanalyse liefert dafür ein klares Raster: Berne spricht von drei menschlichen Grundbedürfnissen, die in Umbruchzeiten schnell unter Druck geraten.

Da ist zuerst der Strukturhunger. Wir brauchen verlässliche Ordnung, Wiederholungen, einen inneren Takt. Wenn sich Regeln, Tools, Rollen und Erwartungen ständig verschieben, fehlt genau dieser Takt. Unser Nervensystem bleibt in Habachtstellung, weil es nichts gibt, worauf es sich wirklich einstellen kann.

Dann der Anerkennungshunger. In dauernden Neuanfängen sind viele Menschen permanent Lernende. Sie beginnen wieder auf neuen Spielfeldern, ihre Kompetenz ist weniger sichtbar, Resonanz wird seltener oder oberflächlicher. Das kann an der Selbstwirksamkeit nagen, bis man sich innerlich als „zu wenig“ fühlt.

Und schließlich der Reizhunger. Menschen brauchen Stimulation, ja. Aber bitte dosiert. Wenn wir zu viel Input, zu viele Optionen und zu viele parallele Anforderungen erleben, kippen wir schnell in Überreizung. Der Kopf ist dann voll wird voll und das Gefühl wird flach, die Geduld dünn.

Nicht jede Erschöpfung ist ein persönliches Problem. Manchmal ist sie ein Signal, dass Struktur, Anerkennung und Reiz gerade nicht mehr im gesunden Maß vorhanden sind.

Fünf Impulse, die sich in Übergängen bewährt haben:

Erstens
Gib dem, was endet, einen Namen. Übergänge werden leichter, wenn du präzise benennen kannst, wovon du dich verabschiedest. Zum Beispiel von einer Rolle, in der du nur noch funktionierst. Oder von einem Tempo, das dich dauerhaft überfordert.

Zweitens
Leih dir Boden aus deiner eigenen Geschichte.
Wenn die Zukunft noch keinen festen Grund hat, hilft es, sich zu erinnern, wodurch du früher getragen wurdest. Drei Träger reichen. Menschen, Orte, Strukturen, innere Haltungen. Was hat dich damals geerdet, als es wackelte.

Drittens
Begrenze die Anzahl gleichzeitiger Baustellen.
Viele unterschätzen das brutal. Wenn Job, Gesundheit, Beziehung und Wohnsituation gleichzeitig wackeln, braucht es Prioritäten und Schutz. Nicht alles lässt sich „gleichzeitig lösen“. Ein „erwachsenes“ stimmiges Nein ist manchmal die Voraussetzung dafür, dass du überhaupt handlungsfähig bleibst.

Viertens
Sorge für gute menschliche Spiegel.
Übergänge brauchen Resonanz. Menschen, die dich nicht klein reden aber auch nicht dauerhaft pushen, sondern die dir helfen, klarer zu sehen. Gute Spiegel machen den Unterschied zwischen einem chaotischen Umbruch und einem gestaltbaren Übergang.

Fünftens
Wähle einen persönlichen Anker, der bleibt.
Eine Routine, ein Ort, ein Termin, ein Ritual. Etwas Verlässliches. Dein Nervensystem braucht Signale, dass nicht alles gleichzeitig kippt. Stabilität entsteht oft durch einen einzigen verlässlichen Punkt im Tag oder in der Woche.

Ein Zusatz, der gerade heute wichtig ist

Wenn du dich überflutet fühlst von Wissen, Tools, Trends, Debatten, dann verschreibe dir selbst eine Art Erneuerungs- und Wissensdiät. Stelle dir die bewusste Frage und treffe eine Entscheidung:

Welche Erneuerungen und Informationen nähren meine Orientierung und welche füttern nur meine Unruhe?

Und jetzt interessiert mich wirklich: Woran merkst du bei dir gerade, dass „so wie bisher“ nicht mehr passt?

👉 Melde dich gerne für einen unverbindlichen Talk mit mir ➡️ hier.

Live in Lindau 2026: 45. DGTA Kongress

Erlebe Andrea Landschof & Paulina Landschof live auf dem 45. DGTA Kongress 2026 in Lindau.

Samstag 16.05.2026 von 14:30 – 16:00 Uhr

Zwischen Ich und Wir: Resonanzräume für berufliche Neuorientierung

Viele Menschen verlieren im Laufe ihres Berufslebens den lebendigen Kontakt zu sich selbst – und damit auch die Fähigkeit, tragfähige Resonanz mit anderen und mit ihrer Arbeit zu erleben. Darin liegt die eigentliche Herausforderung: Berufliche Neuorientierung ist mehr als eine rationale Entscheidung – sie gelingt dort, wo Menschen spüren: „Hier finde ich Anschluss an mich selbst, an andere und an die Welt.“ Die Transaktionsanalyse bietet wertvolle Konzepte und unterstützt Menschen darin, wieder in einen authentischen Dialog mit sich selbst zu treten. Die Resonanztheorie von Hartmut Rosa ergänzt diesen Ansatz, indem sie beschreibt, wie gelingende Weltbeziehungen entstehen: dort, wo Menschen sich berührt fühlen, antworten können und Veränderung als lebendig erfahren. Der Workshop lädt die Teilnehmenden ein, erlebnisorientiert zu arbeiten:

  • Mit Übungen aus Embodiment und Resonanzpraxis,
  • Mit Reflexion der eigenen Muster aus Sicht der TA,
  • Und mit dem gemeinsamen Erkunden, wie Resonanzräume entstehen können, die neue berufliche Perspektiven eröffnen.

Die Teilnehmenden sind eingeladen die Relevanz dieser Konzepte zu diskutieren und Impulse mitzunehmen, wie berufliche Entscheidungen stimmig und lebendig gestaltet werden können.

Zielgruppe: für Teilnehmende mit TA-Grundkenntnissen
Anwendungsbereich: Beratung | Bildung | Organisation
Teilnehmer:innen: bis zu 15 Teilnehmende

Zur Kongressanmeldung und zum Reader gelangst du hier.

Termine:

13.05.2026 – 15.05.2026 DGTA Tag

15.05.2026 – 17.05.2026 Kongress Lindau

Beziehung statt Technik

Warum Beziehung der unterschätzte Erfolgsfaktor im Coaching ist!

Coaching wirkt nicht durch die perfekte Methode oder das nächste Tool. Es wirkt dort, wo Beziehung gelingt. Wo zwei Menschen einander mit Präsenz, Resonanz und Achtung begegnen.

In meinem aktuellen Artikel in der Praxis Kommunikation (05/2025) schreibe ich darüber, warum Beziehung im Coaching der eigentliche Wirkfaktor ist – und wie wir als Coaches durch Bewusstheit, Haltung und emotionale Präsenz Entwicklung ermöglichen.

Mich berührt, wie sehr das Thema gerade jetzt Resonanz findet: Viele spüren, dass gutes Coaching nicht gemacht, sondern gestaltet wird – gemeinsam, co-kreativ und auf Augenhöhe.

Wer mag, kann den Artikel in der aktuellen Ausgabe lesen – und sich fragen:
👉 Wie bewusst gestalte ich Beziehung in meiner Arbeit?
👉Und wer möchte lernen, genau das – Beziehung statt Technik – in der eigenen Beratung oder im Coaching zu vertiefen?

Ich begleite Menschen, die professionell beraten, coachen oder lehren, auf diesem Weg.

📖 Lies hier den ganzen Artikel. 

Quelle Artikel: Landschof, Andrea (2025): Beziehung statt Technik. Was Coaching wirksam macht aus Sicht der Transaktionsanalyse. In: Gutes Coaching – Das Handwerk hinter der Haltung, Heft 5/2025, Einzelheft der Zeitschrift Praxis Kommunikation 5/2025, Junfermann Verlag.

Berufliche Neuorientierung in der Lebensmitte

Wünschen reicht nicht – aber ohne Wunsch beginnt kein Weg

Warum Wunschkompetenz der Schlüssel zur beruflichen Neuorientierung in der Lebensmitte ist

Vielleicht spürst du es auch: Dieses leise, innere Ziehen. Ein Unbehagen, das sich nicht klar benennen lässt, aber immer wieder auftaucht – besonders in Momenten der Ruhe. Vielleicht suchst du Orientierung, neue Energie oder einfach nur einen kleinen, ehrlichen Impuls, der dich wieder mit deiner inneren Klarheit verbindet.

Ich kenne diese Phasen gut. In meinen Dreißigern war ich erfolgreich, äußerlich stimmte alles – und doch: Ein Teil von mir blieb ungelebt. Da war eine tiefe Sehnsucht, die sich weder fassen noch formulieren ließ. Ich funktionierte, liebte, arbeitete – aber ich lebte mich nicht vollständig.

Damals begann ich zu begreifen: Wünsche sind nicht nur Träume. Sie sind Signale. Botschaften aus dem Innersten unseres Selbst, die uns zeigen, was (noch) fehlt – oder was nicht mehr passt. Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Nicht jeder Wunsch führt automatisch zur Erfüllung. Und nicht jeder Wunsch gehört wirklich zu uns.

„Manchmal ergibt das Ausmalen der Erfüllung eines Wunsches, dass es das eigentlich gar nicht ist, was man sich wünscht.“
— Joseph Rieforth (Psych. Compact 79/2025, S. 82)

Was für ein starkes, ehrliches Zitat. Denn es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, unsere Sehnsüchte zu prüfen. Sie auseinanderzunehmen. Sie von äußeren Erwartungen zu befreien: von alten Rollenbildern, gesellschaftlichen Normen, inneren Antreibern wie „Sei perfekt“, „Streng dich an“, „Mach’s allen recht“.

Wunschkompetenz – ein unterschätzter Entwicklungsschritt

In der Psychologie sprechen wir zunehmend von Selbstkongruenz – dem Zustand, in dem das äußere Leben mit den inneren Werten, Motiven und Bedürfnissen übereinstimmt. Wer beruflich aufblühen will, muss wissen, was ihn oder sie wirklich nährt. Nicht was auf dem Papier gut aussieht. Nicht was andere erwarten. Sondern was sich stimmig anfühlt.

Diese Fähigkeit nenne ich Wunschkompetenz:
Die Fähigkeit, eigene Wünsche zu erkennen, zu hinterfragen, zu verfeinern – und loszulassen, wenn sie nicht (mehr) zu einem passen. Wunschkompetenz ist ein Reifeprozess. Und er wird besonders wichtig in der Lebensmitte, wenn alte Konzepte nicht mehr tragen und neue noch nicht klar sind.

Zwischen 45 und 55: Die zweite Reifung

Frauen in der Lebensmitte stehen oft an einem Wendepunkt. Die Kinder sind größer oder aus dem Haus, beruflich ist „alles erreicht“ – und trotzdem wächst die Sehnsucht nach Sinn, Tiefe, Wirksamkeit. Diese Phase ist keine Krise. Sie ist ein evolutionärer Entwicklungsschritt. Neuropsychologisch betrachtet verändert sich unsere Motivationsstruktur ab etwa Mitte 40: Die Dominanz von Status, Sicherheit und Leistung wird abgelöst durch ein stärkeres Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, Sinn, Balance. Diese innere Verschiebung braucht Zeit, Reflexion – und ehrliche Antworten auf Fragen wie:

  1. Was wünsche ich mir – wirklich?
  2. Warum genau ist mir dieser Wunsch wichtig?
  3. Was wäre daran lebendig, inspirierend, bedeutungsvoll?
  4. Und: Ist dieser Wunsch meiner – oder ein Überbleibsel fremder Erwartungen?

Der Blick zurück als Kompass

Ein kraftvoller Weg zu echter Wunschkompetenz liegt im Blick zurück. Frage dich:

  1. Wann hast du dich lebendig, inspiriert, kraftvoll gefühlt?
  2. Was war damals anders – in dir, um dich?
  3. Welche deiner Stärken, Werte oder Leidenschaften waren damals aktiv?

Indem du diese Erinnerungen mit aktuellen, vielleicht noch unscharfen Sehnsüchten verbindest, entsteht Orientierung. Und aus Orientierung wächst Selbstvertrauen.

Wünschen heißt nicht fordern – sondern klären

Viele Frauen in meinen Workshops spüren: Ich will etwas anderes. Aber sie können es nicht sofort benennen. Das ist kein Defizit – das ist der Beginn. Denn wer seine Wünsche prüft, klärt und formuliert, übernimmt Verantwortung. Für sich. Für die eigene Zukunft. Und für ein Leben, das in sich selbst stimmig ist – auch wenn es nicht dem Mainstream entspricht.

Wunschkompetenz heißt:

  1. Innere Klarheit statt äußeren Applaus.
  2. Tiefe statt Tempo.
  3. Selbstbestimmung statt Anpassung.

Und manchmal heißt Wunschkompetenz auch: Ich lasse los, was ich lange wollte – weil ich erkenne, dass es mich nicht mehr erfüllt.

Wenn du gerade an einem Punkt stehst, an dem du ahnst, dass etwas Neues kommen will – aber nicht weißt, was genau – dann lade ich dich ein: Beginne bei dir. Werde Expertin für deine eigenen Wünsche. Sei neugierig. Sei ehrlich. Und nimm dich ernst.

Denn dein beruflicher Neustart beginnt nicht mit einem neuen Lebenslauf – sondern mit einem echten Wunsch, der wirklich zu dir passt.

P.S.
Ich selbst habe meinen Weg neu gewählt, als ich spürte: Ich will mehr Tiefe. Mehr Sinn. Mehr Entwicklung. So begann mein Weg in die Transaktionsanalyse – eine Entscheidung, die nicht „logisch“ war, aber stimmig. Und genau das ist Wunschkompetenz: dem inneren Ruf zu folgen, auch wenn der Weg erst beim Gehen entsteht!

Das bin ich!? 2. Auflage

Ein Schiff im Hafen ist sicher, doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.“ (John Augustus Shedd)

Sag mal..

kennst Du auch das Gefühl, sprichwörtlich im Hafen Namens Leben festzustecken? Den Anker nicht hochziehen zu können, weil Du nicht weißt,  wohin Du fahren willst? Oder Du fährst nicht los, weil Du glaubst, dass irgendetwas auf dem Schiff noch fehlt?… 

Ich kenne diese inneren Hürden nur allzu gut – jene Phasen, in denen Angst, Unsicherheit oder auch Bequemlichkeit erste Schritte zur Veränderung blockieren. Der alte Zustand, so unbefriedigend er auch ist, fühlt sich vertraut genug an, um ihn zu ertragen. Das neue Ziel erscheint nicht greifbar oder verlockend genug.

Mir selbst ging es vor 17 Jahren genauso: Ich blieb in meinem Job als Lehrbeauftragte an Hochschulen stecken: Nicht, weil ich glücklich war, sondern weil ich das Leid und die Unzufriedenheit aus meiner eigenen Lebensgeschichte, meinem „Ahnenrucksack“, nur zu gut kannte. Es war mein vertrautes Terrain – und das hielt mich gefangen. Erst als ich begann, mein Ziel wirklich vor mir zu sehen und es mir mit allen Sinnen vorzustellen, begann sich etwas zu ändern.

Ich fragte mich: Wie soll mein neuer Arbeitsplatz aussehen? Wie möchte ich mich fühlen? Welche Gedanken und Verhaltensweisen will ich mir erlauben, ohne mich schlecht zu fühlen? Das war der Moment, in dem ich die Richtung änderte. Ich ließ das Alte los, arbeitete das „Leiden“ ab und machte Platz für Neues. Mein Ziel wurde klar, lebendig und greifbar. Und mit dieser Klarheit setzte ich das “Schiff” in Bewegung – Schritt für Schritt in ein erfüllteres Berufsleben.

Jede:r von uns kennt diese Situation, in der wir Mut brauchen, um das Schiff in Fahrt und auf den richtigen Kurs zu bringen.

Gehörst Du auch zu den Personen, die Wissen, dass in der Ferne gerade etwas Neues auf sie wartet? Eine Veränderung, die Du nicht ignorieren solltest. Aber Du weißt nicht wo und wie Du beginnen sollst?

Dann habe ich heute etwas für Dich:

Mein Buch “Das bin ich: Verborgene Talente entdecken und Veränderungen gestalten” ist mehr als nur ein Buch. Es hilft dir, deinen alten Hafen zu verlassen und Neues zu entdecken.

Es ist ein Leitfaden, der Dir zeigt, wie Du selbstbestimmt Deinen eigenen Weg gestalten kannst – in guten wie in herausfordernden Zeiten. Der Fokus dieses Buches liegt ganz klar auf MITMACHEN und nicht auf konsumieren!

🔍 Was Du in diesem Buch findest:

  1. Inspirierende Einsichten, wie Du Veränderungen als Chance nutzen kannst
  2. Praktische Tipps, um Klarheit in Dein Leben zu bringen
  3. Geschichten, die zeigen, wie Menschen genau da, wo Du jetzt bist, ihr Leben transformiert haben

Egal, ob Du einen neuen Job suchst, Dich persönlich weiterentwickeln möchtest oder in Deinen Beziehungen neue Perspektiven entdeckst – dieses Buch bietet Dir eine Roadmap für deine Veränderung.

📖 Entdecke, wie Du Deine Talente entfalten kannst! Hol Dir Dein Exemplar und geh den ersten Schritt in Deine Zukunft voller Möglichkeiten.

Das Buch ist ab sofort erhältlich & du kannst es in allen gängigen Buchhandlungen, bei Thalia, auf Amazon oder direkt beim Verlag bestellen.

Selbst, wenn Du die erste Auflage schon gelesen hast, lohnt es sich, Dir die zweite zu kaufen. Es gibt ein neues Cover und passend wurden Kapitel ergänzt, sowie das Kapitel zur Veränderung gestalten, umfangreich erweitert. Zusätzlich gibt es Onlinematerial, auf welches Du lebenslang zugreifen kannst!

Ich freue mich über Dein Feedback zum Buch. Gerne direkt online oder per E-Mail an mich!
Winterliche Grüße aus dem Beraterwerk

Andrea

Intuition als Quelle zur Entscheidungsfindung

Unsere Intuition äußert sich in verschiedenen Situationen des täglichen Lebens. Vielleicht kennst du das, dass du beim ersten Treffen mit einer Person sofort eine emotionale Resonanz spürst, die dir signalisiert, ob die Person dir sympathisch ist oder nicht. Manchmal denken wir an jemanden und kurz darauf erhalten wir eine Nachricht von dieser Person. Oder wir fühlen uns bei einem scheinbar vernünftigen Angebot oder Vorschlag innerlich unwohl, ohne genau zu wissen, warum. Intuition ist ein subtiler Teil unseres Unterbewusstseins, der auf einer Vielzahl von Erfahrungen, Erlebnissen und gelerntem Wissen basiert, die nicht immer objektiv oder vollständig sind. Intuition formt sich zu spontanen Eingebungen, die uns manchmal bewusst, aber oft unbewusst leiten.

Der Körper und das Unterbewusstsein nehmen eine Fülle von Informationen auf, die dem bewussten Verstand nicht zugänglich sind, und kombinieren sie auf eine Weise, die nicht immer logisch nachvollziehbar ist. Sicherlich spielt Erfahrung eine Rolle bei der Formung unserer Intuition, aber diese Erklärung greift zu kurz, weil Intuition viel tiefere Dimensionen hat. Intuitionen gehen oft über das hinaus, was wir bewusst wahrnehmen oder erfahren haben.

Intuition als Schlüssel zur ganzheitlichen Talententwicklung

Intuition in ihren verschiedenen Formen spielt eine zentrale Rolle bei der Talententdeckung und -entwicklung, da sie uns auf unbewusste Fähigkeiten und Potenziale hinweist, die durch rein logisches Denken nicht sofort erfasst werden können. Sie öffnet Türen zu Bereichen des Selbst, und ermöglicht eine ganzheitliche, oft tiefere Verbindung zum eigenen Potenzial. Die Einbeziehung von Intuition geht über bloße Erfahrung hinaus und bindet den gesamten Menschen – Körper, Geist und Seele – in den Entwicklungsprozess ein. Die verschiedenen Arten der Intuition bieten unterschiedliche Perspektiven auf die Talententdeckung, und tragen dabei auf ihre Weise dazu bei, individuelle Fähigkeiten zu erkennen, zu entwickeln und optimal zu entfalten. 

Spirituelle oder kreative Intuitionen beispielsweise entspringen nicht immer der logischen Ableitung vergangener Erfahrungen, sondern scheinen aus tieferen Schichten unseres Bewusstseins zu kommen. Ich denke dabei an einen Musiker, der plötzlich eine Melodie im Kopf hat, ohne bewusst darüber nachzudenken, oder eine Schriftstellerin, die mitten in der Nacht aufwacht und eine brillante Idee für ihr Buch hat- sie haben beide plötzlich eine brillante Idee oder Einsicht, die sie nicht aus bereits bekannten Informationen logisch hergeleitet haben.

Die Instinktive Intuition ist ebenfalls tief in der menschlichen Natur verankert und mit unseren evolutionären Überlebensmechanismen verbunden. Sie bezieht sich auf spontane Reaktionen auf Gefahren oder Chancen und tritt meist in stressigen oder lebensbedrohlichen Situationen auf. Sie ist in vielen Fällen eng mit dem Instinkt des Überlebens verbunden. Vielleicht kennst du das: du spürst plötzlich eine Gefahr in deiner Umgebung, ohne sie bewusst wahrzunehmen, und entscheidest dich, einen anderen Weg nach Hause zu nehmen, der sich als sicherer herausstellt.

Die Kreative Intuition hilft dir dabei neue und unkonventionelle Wege zu finden, um Talente zu erkennen. Vielleicht interessierst du dich für Kunst und hast mit herkömmlichen Techniken Schwierigkeiten. Aber du hast eine besondere Gabe für abstrakte Kunst, die sich in unkonventionellen Mustern und Farben ausdrückt.

Die Körperliche Intuition bringt die Feinheiten des Körpers ins Spiel, besonders bei körperlich betonten Fähigkeiten wie Sport, Tanz oder Musik.

Die Instinktive Intuition zeigt Talente, die unter Druck sichtbar werden. Sie ist besonders in stressigen oder herausfordernden Situationen relevant und hilft, verborgene Talente in dynamischen Umgebungen zu erkennen.

Die Spirituelle Intuition gibt dir Hinweise auf den tieferen Sinn eines Talents und hilft, Talente zu erkennen, die eine Verbindung zur inneren Berufung haben.

Deshalb ist es ratsam, unsere Intuition ab und an zu hinterfragen und sie nicht blind zu akzeptieren. Betrachte deine Intuition daher mit einem gesunden Maß an Skepsis und als eine von mehreren Quellen zur Entscheidungsfindung.

Live in Osnabrück 2025: 44. DGTA Kongress

Termine:

21.05.2025 – 22.05.2025 DGTA Tag

23.05.2025 – 25.05.2025 Kongress Osnabrück

Erlebe Andrea Landschof live auf dem 44. DGTA Kongress 2025 in Osnabrück. (Der genaue Termin wird hier noch bekannt gegeben.)

Workshop: Von Jobfrust zu Joblust- Wie du dich von ungesunden Jobbindungen löst und neue Wege findest!

In einer Welt, die uns ständig antreibt, immer mehr zu leisten, können wir leicht in berufliche Bindungen geraten, die uns nicht stärken, sondern schwächen. Oft bleiben wir in Jobs hängen, die nicht zu uns passen, weil wir glauben, keine Wahl zu haben – oder weil uns unbewusste Muster gefangen halten. Doch diese ungesunden Bindungen führen dazu, dass unsere Bedürfnisse übersehen werden, Begegnungen im Beruf unbefriedigend verlaufen und wir die Beziehung zu uns selbst verlieren.

In diesem Workshop stelle ich dir meine Arbeitsweise als Coach in der beruflichen Neuorientierung vor und  zeige Wege, wie man sich aus beruflichen Verstrickungen lösen kann. Mit Übungen aus dem Talentscouting zeige ich auf, wie Menschen Klarheit über ihre beruflichen Stärken und Interessen gewinnen und lernen, diese in einem Beruf zu verwirklichen, der sie wirklich erfüllt.

Alle weiteren Infos zum Kongress, sowie einen Reader findest du zukünftig hier.

 

Was „Wahre Talente“ von „latenten Talenten“ unterscheidet

Die Gründerin der True Talents-Akademie Andrea Landschof zu Gast bei Up-Lift

 

14.04.2024 – Was „Wahre Talente“ von „latenten Talenten“ unterscheidet

Andrea Landschof ist Diplom-Pädagogin, ausbildende Transaktionsanalytikerin und Autorin des Buches „Das bin ich?! – Verborgene Talente entdecken und Veränderungen gestalten“.

Das Buch, das gerade in zweiter Auflage erscheint, hat in den Medien große Resonanz erfahren.

Mit diesem tiefen Knowhow sowie ihrem gut gebuchten Beraterwerk Hamburg, wo sie Coaches zu Transaktionsanalytiker:innen ausbildet, kam Andrea zu UP-Lift, wo wir für ihr Kompetenzfeld „Talent“ eine Positionierung sowie ein Premium-Onlineprogramm erarbeitet haben. Weg von 1:1, Präsenz vor Ort und überquellendem Kalender – hin zu „noch mehr Output“ für die Coachees und Freiräume für das eigene Sein.

Im Interview lässt Andrea in ihre Arbeit beim „Schatzheben“ einblicken. Sie sagt „Niemand ist talentfrei“ und deshalb empfiehlt sie jedem Menschen, der sich in seinem Beruf nicht aufgehoben fühlt, sein „wahres Talent“ zu finden. Was das „wahre“ von anderen Talenten abhebt, ist ein weiteres Thema.

Bitte direkt reinhören, wenn es Dich interessiert, wie ein reines Offline-Coaching online geht und Du Dir mehr Input wünschst zu „Wie genau finde ich als Mensch den richtigen Platz im (Arbeits-)Leben?“

Weitere Infos zu Andrea Landschof:
www.true-talents-academy.com
YouTube | @andrealandschof

Zur Podcastfolge auf Spotify und Apple Podcast gelangst du hier.